Im Rahmen der Pariser Fashion Week verwandelte adidas Originals das TTGT Studio am 26. und 27. Juni in eine zweitägige Creative Residency rund um den Stan Smith.
Das immersive Format setzte den Sneaker als kulturelle Ikone in einen zeitgenössischen Fashion-Kontext und zeigte, warum sein reduziertes Design bis heute als offene Leinwand für Kreativität, Selbstausdruck und kulturelle Interpretation funktioniert.
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Im Zentrum stand die Idee des Stan Smith als funktionales, sofort wiedererkennbares Objekt: klar in der Form, zurückhaltend im Ausdruck und dennoch fest in Mode, Kunst, Musik und Skateboarding verankert. Gemeinsam mit TTGT lud adidas Originals eine Reihe von KünstlerInnen, MusikerInnen und Kreativen ein, diese Haltung in unterschiedlichen Formaten neu zu übersetzen.
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Mathilde Vallantin Dulac eröffnete die Residency mit einer kuratierten Auswahl funktionaler grüner Objekte, die den Stan Smith aus einer gestalterischen und praktischen Perspektive lesbar machten.
Yung Lean verwandelte einen Raum in eine Live-Spraypainting-Installation, während James Blake in einer intimen Session neue und ältere Werke präsentierte und dabei das Verhältnis zwischen Künstler und den Werkzeugen der Musikproduktion untersuchte.
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Mark Gonzales arbeitete mit dem adidas Skate Team an der Schnittstelle von Skateboarding und Kunst und stellte das Skateboard, ähnlich wie den Stan Smith, als simples, ikonisches Objekt mit kulturellem Erbe in den Mittelpunkt.
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Cyprien Gaillard zeigte mit Untitled eine Arbeit, in der Rauch aus einem Tunnel langsam die Landschaft überlagert und wieder freigibt.
Thibaut Grevet nutzte den Raum als temporäres Portrait-Studio für die teilnehmenden KünstlerInnen und zeigte zugleich einen ersten Einblick in sein Projekt FAR.
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Auch musikalisch setzte die Residency auf Reduktion und Präsenz: Ibeyi konzentrierten sich auf Stimme, Percussion, Rhythmus und Intuition, während die Londoner Soul-Artist Debbie gemeinsam mit einem 12-köpfigen Gospelchor einen Sound-Sanctuary als ruhigen Gegenpol zum Tempo der Fashion Week schuf.
Guillermo Santomà ergänzte das Programm mit einer Lounge-Installation, die Materialität, Funktion und Austausch in den Mittelpunkt stellte.
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Abgerundet wurde die Stan Smith Residency durch eine Archivausstellung mit ausgewählten Modellen aus dem adidas Archiv in Herzogenaurach.
Neben historischen Referenzen zeigte adidas Originals auch unveröffentlichte Iterationen des Stan Smith und stellte damit die Verbindung zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Silhouette her.
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Die Stan Smith Residency wirkt damit nicht nur wie eine Würdigung eines Klassikers, sondern auch wie ein bewusster Ausblick auf die kommenden Monate.
Nachdem Running-, Terrace- und Retro-Modelle zuletzt stark im Fokus standen, scheint adidas Originals den Blick wieder stärker auf seine Court-Silhouetten zu richten. Der Stan Smith nimmt dabei eine zentrale Rolle ein: als reduzierter Klassiker, der sich immer wieder neu in Kunst, Fashion und Popkultur einfügt.
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Fotos via adidas
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